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Neuer Mac mini erst 2023? Was wird er kos­ten? (Und ein biss­chen was zu Greenwashing.)

23.11.2022·Kommentare:  0Retweets:  0 0

Die Gerüchteküche konzentriert sich in den Headlines zwar gern auf MacBooks, die zuletzt (mutmaßlich) durchgesickerten Infos dürften aber nahelegen, dass auch der neue Mac mini erst Anfang 2023 erscheint. Das hat auch Tim Cook mehr oder weniger offiziell beim Vierteljahresbericht bestätigt (Hervorhebungen durch den Autor):

As we approach the holiday season, with our product lineup set, I’d like to share my gratitude to our retail AppleCare and channel teams for the work they are doing to support customers.

Wer mein Blog schon länger liest, weiß, dass ich nicht nur Mac-mini-User bin, sondern seit einiger Zeit auch darauf warte, umzusteigen. Eilig habe ich es jetzt nicht unbedingt und die Verzögerung auf 2023 kommt mir in zwei Punkten sogar gelegen, denn …

Um wie viel wird er teurer?

Gespannt bin ich allerdings auf Apples Preiserhöhung – von der ich fix ausgehe. Bei Apple wurde zueletzt nämlich alles teurer: Basis-iPhone-Pro 150 Euro teurer, iPad mini 100 Euro teurer etc. Ich bin also gespannt, was Apple für den Einstiegs-Mac-mini (den ich anvisiere) verlangen wird. Wenn ich schätzen müsste, würde ich sagen, dass der neue Preis statt 800 Euro sich irgendwo zwischen 900 und 1000 Euro bewegen wird.

Und was wird man selber tauschen können? 😂

Abgesehen vom Preis erwarte ich aber keine bösen Überraschungen (mehr). Das meine ich übrigens zynischer, als es klingen mag. Denn selbst beim relativ einfach aufgebauten Mac mini ist von den Dingen, die ihn früher so großartig gemacht haben, nichts mehr übrig: Ram-Upgrades waren zuletzt 2012 bei genau meinem Modell noch offiziell möglich (genau so zuverlässiger 3rd-Party-Ram war damals um die Hälfte billiger!), ebenso wie der inoffizielle aber immerhin einfache Festplattentausch (auch hier sind die Upgrade-Preise unverschämt).

Greenwashing

Beim Ram ging’s vorrangig um den Preis, denn ein Verschleißteil ist Ram ja nicht wirklich. Aber dass Apple sich den Umweltschutz groß auf die Fahnen heftet und sogar Hardware auf den Markt bringt, die von der Performance her sehr lang hält und sogar lang mit Software-Updates versorgt wird, bei der aber Verschleißteile wie Akkus oder Festplatten nicht vom Benutzer getauscht werden können, hat schon was von Greenwashing. Im Fall vom Festplatten-Tausch wird das oft gern mit dem T2-Security-Chip erklärt, der einen SSD-Tausch nicht so ohne Weiteres zulässt. Aber beim Mac Pro geht’s ja auch.

Eure Meinung

Was meint ihr? Wartet ihr auch den neuen Mac mini ab, habt ihr bereits einen mit M1-Chip und seid zufrieden oder unzufrieden? Über euer Feedback dazu freue ich mich wie immer in den Kommentaren!


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