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Dell UltraSharp U3224KBA – endlich eine 6K-Alternative zum Apple Pro Display XDR

30.11.2023·Kommentare:  0

Lange, lange gab es keine 6K- bzw. 218-ppi-Alternative zu Apples ultrateurem Pro Display XDR. »Mac & i« (Ausgabe 4/23 für August/September) sei Dank, weiß ich jetzt, dass es mit dem Dell Ultrasharp U3224KBA (was für ein Name!) aber eine gibt.

Ich war ja einer derjenigen, die damals nicht sehnsüchtigst auf eine Neuauflage des Apple Cinema Displays (bzw. Apple Thunderbolt Displays) gewartet haben. Den 10. Dezember 2019 hab ich folglich auch besser verkraftet, als so manch andere:r, als Apple seinen Fans das gab, wonach sie seit Jahren verlangten – mit einem Preisschild, das man selbst in der Apple-Welt schon lang nicht mehr gesehen hatte. Übrigens auch für den Ständer, der nach wie vor separat zu erwerben ist.

Gleich vorweg, der Dell Ultrasharp U3224KBA (nein, geht noch immer nicht leicht von der Zunge) ist auch nicht billig: 2.879 Euro will Dell dafür haben. Im Gegensatz zu den 5.499 Euro, die Apple für das Pro Display XDR ohne Ständer abruft, freilich aber noch immer eine Okkasion – und hey, mit höhenverstellbarem Fuß sogar!

Spezfikationen im Vergleich

Das Design ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig (insbesondere die hohe Stirn, auf der die Webcam sitzt). Auch, was die Specs angeht, kann man die Monitore wohl nicht 1:1 vergleichen – tu’s in der folgenden Tabelle aber trotzdem:

Dell Ultrasharp U3224KBA Apple Pro Display XDR
Preis € 2.879 ab € 5.499
Auflösung / Zoll → ppi 6K / 32 Zoll → 218 ppi 6K / 32 Zoll → 218 ppi
Panel IPS Black LED
Helligkeit 250 Nits SDR / 600 Nits HDR 1.000 Nits / 1.600 Nits Peak
Kontrast 2000:1 1.000.000:1
Farbraum DCI-P3-Farbraum zu 99 % (laut Hersteller) DCI-P3-Farbraum zu 98,7 % (laut Test)
Lautsprecher 14 Watt
Webcam 4K

Die Hauptunterschiede

Dell setzt zwar kein gewöhnliches IPS-Panel, sondern eines namens »IPS Black« (mit mutmaßlich besseren Schwarzwerten) ein. Ob dieses dem LED-Panel des Pro Display XDRs das Wasser reichen kann, ist aber eine gute Frage. Letzteres dürfte zudem mit 1.000 Nits Standard-Helligkeit ungleich heller werden. Dass Dell Lautsprecher und Webcam inkludiert ist auch ein Zeichen dafür, dass die Displays nicht unbedingt dieselbe Zielgruppe ansprechen.

Die Schnittmenge zweier Zielgruppen

Aber eine ganz bestimmte vielleicht doch: MacBook-User, die auf ihrem externen Display unbedingt die (annähernd) gleiche Pixeldichte haben wollen.

Für die gab’s selbst im 27-Zoll-Bereich lange keine Alternative zum Apple Studio Display (außer dem noch älteren LG-Display mit 5K, das Apple im Programm hatte). Erst heuer im Sommer kam mit dem Samsung ViewFinity S9 ein weiterer 27-Zöller mit 5K auf den Markt.

Im 32-Zoll-Bereich sah es ähnlich aus und neben dem Dell U3224KBA gibt es außer Apple nichts – siehe Geizhals. Da sieht man auch, dass es den Dell als UP3218 auch als wahnwitzige 280-ppi-Variante gibt – und die, Überraschung, nach wie vor billiger ist als das Pro Display XDR.

Mein Tipp: Weder Dell noch Apple

Meine Empfehlung wäre übrigens, so schnell wie möglich auf die ppi-Problematik zu pfeifen und eine günstige Alternative mit Vesa-Mount wie z.B den LG 32 UN880B, den ich habe, in Betracht zu zu ziehen. Diese Variante ist viel, viel günstiger und man hat wesentlich mehr Auswahl.

Eure Meinung

Was meint ihr? Besitzt jemand von euch entweder den Dell oder gar das Pro Display XDR? Seid ihr zufrieden damit oder würdet ihr euch das nächste mal anders entscheiden? Oder seid ihr glückliche:r Besitzer:in einer günstigeren Lösung, die ihr empfehlen könnt (oder auch nicht)? Auf euer Feedback freue ich mich wie immer in den Kommentaren!


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